Julian Webers fünfter ISTAF-Sieg in Folge!

Thomas Weber • 31. August 2026

Erneut erfolgreich im Olympiastadion: Julian Weber deklassiert Konkurrenz beim ISTAF


BERLIN. Was für ein Paukenschlag im Berliner Olympiastadion! Einen Tag nach seinem 32. Geburtstag hat sich Europameister Julian Weber selbst das beste Geschenk gemacht: Mit einem überragenden sechsten und letzten Versuch feuerte der Mainzer das Arbeitsgerät auf bärenstarke 89,54 Meter und sicherte sich damit unangefochten den Sieg beim Traditionsmeeting ISTAF.

Für den frischgebackenen Doppel-Europameister war es bereits der fünfte Erfolg in Serie beim Berliner Leichtathletik-Fest. Weber deklassierte die internationale Konkurrenz am Sonntagnachmittag nach Belieben. Der zweitplatzierte Ex-Weltmeister Anderson Peters aus Grenada lag mit 83,32 Metern mehr als sechs Meter hinter dem dominanten Deutschen. Dritter wurde der US-Amerikaner Marc Anthony Minichello mit 83,28 Metern.

Ein echter Geburtstags-Coup im letzten Durchgang

Dabei sparte sich der Schützling des DLV das Highlight bis zum Schluss auf. Bereits vor dem finalen Durchgang komfortabel in Führung liegend, erwischte Weber im sechsten Versuch den Speer perfekt. Unter dem jubelnden Applaus des Berliner Publikums flog das Fluggerät weit über die 85-Meter-Marke hinaus und schlug kurz vor der 90-Meter-Linie im Rasen ein.

Mit den 89,54 Metern verfehlte der Sportsoldat seine persönliche Saisonbestleistung nur knapp und unterstrich einmal mehr seine herausragende Spätform nach dem EM-Titelgewinn in Birmingham.

Blick auf das nächste Highlight in Budapest

Entgegen erster Vermutungen geht es für den Mainzer Speerwerfer nach diesem Triumph noch nicht direkt in die Sommerpause. Die Saison ist noch nicht zu Ende: Als nächstes großes Highlight stehen die Ultimate Games in Budapest auf dem Programm, wo Weber seine beeindruckende Form erneut unter Beweis stellen möchte.

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Kaum hatte der erste deutsche Diamond-League-Sieger des Abends die Mixed Zone verlassen, wurde es laut im Stadion. Den Jubel ausgelöst hatte ein weiterer DLV-Athlet: Julian Weber (USC Mainz). Gleich im ersten Durchgang steigerte der Europameister von 2022 seine eigene Weltjahresbestleistung von 91,06 auf 91,37 Meter. Und in Runde zwei legte er noch eine Schippe drauf: 91,51 Meter. So bescherte sich der zurzeit weltbeste Speerwerfer ein vorgezogenes Geschenk zu seinem 31. Geburtstag am Freitag. "Ich wusste, dass ich in guter Form bin", sagte der Sieger. "Aber ich hätte nicht gedacht, dass es heute so gut laufen würde. Die Technik hat gestimmt, das Timing. Es war ein überragender Wettkampf. Was hätte ich mir mehr wünschen können?" Das Podium komplettierten mit Respektabstand Weltmeister Neeraj Chopra (Indien; 85,01 m) und Keshorn Walcott (Trinidad & Tobago; 84,95 m). Zuletzt hatte es 2021 zwei deutsche Gesamtsiege in der Diamond League gegeben, damals gelang Johannes Vetter (LG Offenburg) und Christin Hussong (LAZ Zweibrücken) ein Speerwurf-Doppelschlag. Quelle: Leichtathletik.de
von Thomas Weber 23. August 2025
Speerwerfer Julian Weber hat am Freitag das Diamond League-Meeting in Brüssel gewonnen und mit 89,65 Metern das zweitbeste Ergebnis seiner Karriere erzielt. Die Weltmeisterschaften in Tokio (Japan; 13. bis 21. September) rücken näher und die Formkurve von Julian Weber (USC Mainz) zeigt wieder nach oben. Der Speerwerfer knüpfte am Freitagabend beim Diamond League-Meeting in Brüssel (Belgien) an seine starken Leistungen zum Saisonstart an, als er unter anderem in Doha (Katar; 91,06 m) erstmals die 90-Meter-Marke übertraf. Der 30-Jährige schleuderte sein 800-Gramm-Arbeitsgerät auf 89,65 Meter. Damit war es der zweitbeste Wettkampf seiner Karriere und wieder ein Sieg in der Diamond League. „Der Wettkampf war super, es hat richtig Spaß gemacht. Ich freue mich sehr über das Ergebnis und auch über den Sieg“, erklärte der EM-Zweite. „Technisch lief es besser, aber noch nicht bei allen Versuchen hundertprozentig. Ich hatte auch ein paar Probleme mit dem Anlauf. Die Konstanz fehlt noch ein bisschen, die 89 Meter waren kein richtig guter Versuch, da ist noch Luft nach oben.“ Für Rang eins hätten auch 87,01 Meter und 86,52 Meter gereicht, die Julian Weber ebenfalls erzielte. Zuletzt beim ISTAF und den Deutschen Meisterschaften hatte er mit Weiten unter 85 Metern gewonnen. „Ich hatte in den letzten Wochen ein paar Probleme mit der Achillessehne, aber heute habe ich sie nicht gespürt.“ Der Olympiasieger von 2012 Keshorn Walcott (Trinidad & Tobago; 86,30 m) wurde Zweiter vor dem zweimaligen Weltmeister Anderson Peters (Grenada; 85,17 m). Quelle: Leichtathletik.de
von Thomas Weber 5. August 2025
Der Favorit im Speerwurf Julian Weber (USC Mainz) war unangefochten. 84,36 Meter reichten sicher zum fünften DM-Titel in Folge für den EM-Zweiten, der in diesem Sommer schon erstmals die 90 Meter überworfen hat. Wie schon im Vorjahr sicherte sich der Olympiasieger von 2016 Thomas Röhler (LC Jena) Silber, diesmal mit 78,74 Metern, vor dem Vize-Europameister der U23 Nick Thumm (VfB Stuttgart; 76,18 m). Julian Weber (USC Mainz) | Sieger Speerwurf Ähnlich wie beim ISTAF hatte ich heute teilweise Probleme mit dem Anlauf und dann auch Wadenkrämpfe. Generell gibt es noch das ein oder andere Problem, dass ich bis zur WM in den Griff bekommen muss – so vom Anlauf und Rhythmus. Das sind Kleinigkeiten, die es am Ende aber ausmachen. Dennoch bin ich mit den 84 Metern sehr zufrieden. Das ist jetzt mein fünfter Titel in Folge. Deswegen ist es eigentlich egal, wie weit ich heute geworfen habe. Natürlich hätte ich gern weiter geworfen und dem deutschen Publikum mehr gezeigt. Das ist ein bisschen schade. Es war wirklich schön, den Support von dem Publikum hier zu spüren. Das Stadion ist echt schön, das gefällt mir recht gut.
von https://www.leichtathletik.de/ 21. Juni 2025
Zum Saisonauftakt hatte Julian Weber (USC Mainz) bei Diamond League-Meeting in Doha (Katar) mit dem ersten 90-Meter-Wurf seiner Karriere (91,06 m) im sechsten Durchgang noch Weltmeister Neeraj Chopra (Indien) abgefangen, der kurz zuvor auch erstmals die 90 Meter überworfen hatte (90,23 m). Am Freitag beim Diamond League-Meeting in Paris (Frankreich) war die Reihenfolge umgekehrt und die Entscheidung fiel schon im ersten Durchgang. Da erzielte Neeraj Chopra 88,16 Meter. Julian Weber lag mit 87,88 Metern nur 28 Zentimeter hinter dem Olympiasieger von 2021. Beide konnten sich an diesem Abend nicht mehr steigern. Als Dritter erzielte der Brasilianer Luiz Mauricio da Silva mit 86,62 Metern einen Südamerika-Rekord. Julian Weber plant schon am morgigen Samstag (21. Juni) in Dessau wieder an den Start zu gehen.
von Leichtathletik.de 18. Mai 2025
Author: Jan-Henner Reitze (Leichtathletik.de) Bei den Olympischen Spielen in Tokio (Japan) sowie bei den Weltmeisterschaften 2022 und 2023 verpasste er eine Medaille als Vierter jeweils knapp, nach einem steilen Aufstieg bis zum Jahr 2016 hatte der Speerwerfer zwischenzeitlich schwierige Jahre zu meistern. Die 90-Meter-Marke wollte bisher nicht fallen. Julian Weber (USC Mainz) hatte das Glück in seiner Karriere bisher selten auf seiner Seite. Dennoch etablierte er sich in der Weltspitze und stand seit 2019 in allen großen Finals. Am Freitag beim Diamond League-Meeting in Doha lief für den 30-Jährigen alles zusammen. Bei seinem Saisonauftakt segelte der Speer im dritten Versuch auf 89,06 Meter. Es folgte die persönliche Bestleistung von 89,84 Meter im fünften Durchgang. Zum Abschluss des Wettkampfes hatte der Europameister von 2022 die Chance, noch an Neeraj Chopra (Indien) vorbeizuziehen. Der Olympiasieger von 2021 hatte erstmals die 90-Meter-Marke übertroffen und seinen Landesrekord auf 90,23 Meter verbessert. Schon am Anlauf war dem DLV-Athleten anzusehen, dass er sich zutraute, diese Vorgabe zu übertreffen. Und das gelang. Der Speer landete erst nach 91,06 Metern. Persönliche Bestleistung, Weltjahresbestleistung und nebenbei ist auch die Norm (85,50 m) für die WM in Tokio (Japan; 13. bis 21. September) abgehakt. In der ewigen DLV-Bestenliste schiebt sich Julian Weber vor auf Rang fünf. Das Stadion in Doha ist als gutes Pflaster für deutsche Speerwerfer bekannt. Zum Beispiel 2018 hatten Thomas Röhler (LC Jena; 91,78 m), Johannes Vetter (LG Offenburg; 91,56 m) und Andreas Hofmann (MTG Mannheim; 90,08 m) hier einen 90-Meter-Dreifach-Sieg hingelegt. Julian Weber absolut happy „Ich weiß nicht, was heute Abend passiert ist. Ich glaube, ich muss es mir ansehen. Ich habe mich einfach großartig gefühlt. Dabei waren die letzten Wochen nicht so gut für mich“, erklärte Julian, der zuletzt krankheitsbedingt im Training kürzer treten musste. „Mit dem Wurf zum Sieg und den 90 Metern in der letzten Runde war es wirklich perfekt. Der Rückenwind hier in Doha ist ideal für uns Speerwerfer. Wenn man den richtigen Winkel trifft, fliegt der Speer einfach super. Ich weiß, dass ich Potenzial habe, und wenn ich gut trainiere, bin ich zuversichtlich, dass noch mehr Gutes passieren kann.“ Als Dritter erzielte der zweimalige Weltmeister Anderson Peters (Grenada) 85,64 Meter. Der DLV-Aufsteiger des vergangenen Jahres Max Dehning (LG Offenburg) konnte sein Potential als Elfter (74,00 m) bei seiner Premiere bei einem Diamond League-Meeting noch nicht ausschöpfen.
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von Thomas Weber 25. März 2025
Im Heimspiel am 22.03.2025 gegen die TSG Offenbach-Bürgel konnte die 1. Herrenmannschaft der TSG Münster vorzeitig den Aufstieg in die 3. Liga sichern! Der Mannschaft, dem Meistertrainer mit seinem Trainerteam sowie der Sportlichen Leitung einen Herzlichen Glückwunsch!
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