TSG Münster startet erfolgreich in die Saison 2026/27
KAMPFGEIST UND TEMPOHANDBALL: TSG MÜNSTER STARTET IN DIE DRITTLIGA-SAISON

Fotos: Alfred Winzer / TSG Münster
Kelkheim. Die Lichter brennen wieder in der Eichendorffschule: Für den Handball-Drittligisten TSG Münster hat die heiße Phase der neuen Spielzeit begonnen. Nach intensiver Vorbereitung steht das Team von der Taunus-Kante vor den richtungsweisenden Wochen einer anspruchsvollen Drittliga-Saison. Neben der sportlichen Rückkehr auf das dritthöchste Parkett stehen vor allem zwei Personalien im Mittelpunkt des Münsterer Erfolgsrezepts.
Neue Impulse auf der Bank: Vom Spielführer zum Spielertrainer
Ein zentraler Baustein der neuen TSG-Philosophie sitzt – und steht – an der Seitenlinie: Jonas Ulshöfer hat das Zepter als neuer Spielertrainer übernommen. Der bisherige Kapitän und Führungsspieler lenkt das Geschehen nun in Doppelfunktion. Seine Marschroute ist klar: Mit hohem Tempo, einer kompromisslosen 6:0-Abwehr und vertrauensvoller Teamführung will er die Mannschaft in der Liga etablieren und in der Spitzengruppe des Mittelfelds festsetzen.
Ulshöfers Handschrift war in den ersten Partien bereits deutlich zu erkennen: Die Übergänge verlaufen flüssig, und das Gespür dafür, wann er von der Spielmacher-Position auf dem Feld dirigieren oder von der Bank aus taktische Impulse setzen muss, greift immer besser.
Unaufhaltsame Tormaschine: Patrick Weber geht voran
Während Ulshöfer das operative Gehirn des Teams bildet, ist das Offensivspiel der TSG eng mit einem Namen verknüpft: Patrick Weber. Der 2,00-Meter-Hüne im Rückraum und neuer Mannschaftskapitän stellt die gegnerischen Abwehrreihen vor unlösbare Aufgaben.
Weber unterstreicht Woche für Woche seine Ausnahmestellung: Mit seiner Wucht aus der Distanz – unvergessen ist sein Rekord-Wurf mit 120 km/h aus Bundesliga-Zeiten – dominiert er das Angriffsspiel der Münsterer. Dass er die Torschützenliste derzeit liga- und staffelübergreifend mit im Schnitt 11 Toren pro Spiel anführt, unterstreicht seine enorme Bedeutung als absolute Lebensversicherung und Tore-Garant für den Aufsteiger.
Der aktuelle Status: In der Liga angekommen
Trotz kleinerer Dämpfer und knapper Niederlagen ziehen die Verantwortlichen ein positives Zwischenfazit:
Tabellensituation: Die TSG Münster rangiert im umkämpften vorderen Mittelfeld der 3. Liga Südwest und hat sich eine solide Ausgangslage erarbeitet.
- Kader & Physis: Das Zusammenspiel aus erfahrenen Leistungsträgern um Weber und Ulshöfer sowie hungrigen Nachwuchskräften stimmt. Einzig die Konstanz über die vollen 60 Minuten bleibt eine Entwicklungsaufgabe.
- Kompaktheit: Die Abstimmung in der Abwehr wird von Woche zu Woche stabiler, während die Wucht im Angriffsspiel zu den gefährlichsten der Liga zählt.
Blick nach vorn
Für Spielertrainer Ulshöfer gilt es nun den Schwung aus den starken Auftaktphasen mitzunehmen und die Konzentration in den Schlussminuten hochzuhalten. Wenn das gelingt, werden die gegnerischen Abwehrreihen in der Eichendorffhalle auch weiterhin einen schweren Stand haben. Die Münsterer Fans dürfen sich auf packende Handball-Krimis freuen.

Vielen Dank an Alfred Winzer für die freundliche Genehmigung die Fotos nutzen zu dürfen.










